Testbericht: Twimbow

Schon seit längerer Zeit bin ich auf der Suche nach einem guten Twitterclient für Mac OS X. Bislang aber noch nicht so recht fündig geworden. Zwar gibt es durchaus nette Programme, allerdings habe ich noch keines gefunden, mit dem ich wirklich völlig glücklich war. TweetDeck ist zwar grundsätzlich in Bezug auf die Funktionalität schon sehr nahe dran, gefällt mir aber wegen der Adobe Air-Basis nicht ganz so.

Durch einen Artikel bei T3n bin ich letztens auf Twimbow aufmerksam geworden. Dabei handelt es sich um keinen eigenständigen Client, sondern um ein Webangebot, das sich wie Twitter in jedem beliebigen Browser nutzen lässt. Die Oberfläche ähnelt dabei der von TweetDeck, jedoch setzt man hier durch die Hervorhebung durch Farben. Und gerade das ist auf jeden Fall eine spannende Sache, da sich so definitiv eine bessere und vor allem schnellere Übersichtlichkeit erreichen lässt.

Funktionalität

Zu den wichtigsten Funktionen zählen:

  • Mehrere Accounts gleichzeitig verwalten
  • Markierung durch Farben zur besseren Übersicht
  • Medien-Vorschau
  • 3 spaltiges Layout für (a) Alle Tweets, RT über dich, (b) den Twitterstream und (c) Überwachung bestimmter Suchwörter
  • wahlweise eigenen Reader für externe Webseiten verwenden
  • Tweets zeitgesteuert absenden

Erfahrungsbericht

Die Anmeldung klappt schnell und problemlos. Auch das Hinzufügen von Accounts ist denkbar einfach. Danach gehts dann auch schon aktiv los.
Die Bedienoberfläche ist im Grunde recht intuitiv und schnell durchschaut. Es gibt verschiedene Einstellmöglichkeiten, die recht rasch durchgeglickt sind. Verfeinerungen (z.B. hinsichtlich der farbigen Einordnung habe ich erst bei der aktiven Verwendung mit der Zeit vorgenommen.)
Schön ist auf jeden Fall, dass man alle Interaktionen, die einen persönlich betreffen direkt in der linken Leiste dargestellt findet. Hierbei lässt sich dann auch einstellen, was alles angezeigt werden soll. Also z.B. nur Direktnachrichten, nur @Mentions oder diverse Kombinationen.
Ein sehr schönes Feature ist auch das zeitgesteuerte Absenden von Tweets.
Was mir aktuell noch sehr fehlt, ist die Vorschau der Originallinks, wenn man mit der Maus über die Kurzlinks fährt, wie es bei Twitter selbst implementiert ist. Eine wie ich finde sehr nützliche Sache, um zu wissen, ob man den Link vielleicht schon mal geglickt hat oder einfach nur herauszufinden, wohin einen die nächste Reise in etwa führen wird.

Das Layout

Einen Screenshot aus meinem Account mit Hervorhebung der wichtigsten Features habe ich hier f”ur euch bereitgestellt:

Twimbow Funktionen

Fazit

Insgesamt gefällt mir dieses Angebot recht gut und ich werde es testweise auf jeden Fall weiterhin verwenden.
Gibt es sonst noch jemanden, der den Dienst ebenfalls schon mal ausprobiert hat? Oder habt ihr andere Empfehlungen?



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